Living together? Between Germany and Turkey

9 November, 2018

On Wednesday, October 31, 2018, Mrs. Schmidt visited our Year 7/8 German A class to answer questions about her grandfather's migration from Turkey to Germany. We invited Mrs. Schmidt because we wanted to know her experiences with and opinions about guest workers, immigration, racism, integration and tolerance. Mrs. Schmidt's grandfather came to Germany in 1967 from Turkey as a so-called ‚guest worker‘. „Gastarbeiter“ were called those workers, who were recruited in the 1960s from Turkey, Italy, Spain and Eastern Europe to Germany to replace missing labour.

The grandfather had first arrived in Bottrop, a small city in the Ruhr area with mining industry. He did not live in a private apartment, so he shared the apartment with other guest workers. The settling in was rather difficult because the guest workers did not understand the language, felt alienated, worked a lot and spent their holidays in their home countries. As time passed, the whole family moved to Germany.

Today, Mrs. Schmidt speaks Turkish with her children. If someone asked her where she comes from, she would say that she is from Germany, but that she is Turkish. She thinks that tolerance is not a tunnel vision. It is important to communicate with other people from other cultures and to exchange ideas. Through the conversation with Mrs. Schmidt, we, Bowen, Lisa, Annika and Selina have learned a lot about the life of a guest worker, his family, but also growing up and living in Germany as an integrated German citizen with Turkish roots.

Written by Selina Renz (7S) und Lisa Gscheider (8S)

Miteinander leben? Zwischen Deutschland und der Türkei


Am Mittwoch, dem 31. Oktober 2018, kam Frau Schmidt in die 7.- 8. Deutschklasse , um Fragen über die Migration ihres Großvaters aus der Türkei nach Deutschland zu beantworten. Wir luden Frau Schmidt ein, weil wir ihre Erfahrungen mit und Meinung über Gastarbeiter, Immigration, Rassismus, Integration und Toleranz wissen wollten. Frau Schmidts Großvater kam im Jahr 1967 aus der Türkei als sogenannter Gastarbeiter nach Deutschland. Gastarbeiter hieβen diese Arbeiter, welche aus der Türkei, aus Italien, aus Osteuropa und aus Spanien nach Deutschland angeworben wurden, um fehlende Arbeitskräfte zu ersetzen.

Der Großvater hatte zunächst in Bottrop angekommen, keine private Wohnung, also teilte er sich die Wohnung mit anderen Gastarbeitern. Das Einleben gestaltete sich schwierig, da die Gastarbeiter die Sprache nicht verstanden, sich fremd fühlten, viel arbeiteten und die Ferien in der Heimat verbrachten. Nach und nach wurde Deutschland dann zum Lebensmittelpunkt der Familie.

Heutzutage spricht Frau Schmidt Türkisch mit ihren Kindern. Wenn sie jemand fragen würde, wo sie herkommt, würde sie sagen, dass sie aus Deutschland kommt, aber dass sie Türkin ist. Sie findet, dass Toleranz keinen Tunnelblick zu haben ist. Es sei wichtig, dass man mit andern Leuten von anderen Kulturen kommuniziert und sich austauscht. Durch das Gespräch mit Frau Schmidt haben wir, Bowen, Lisa, Annika und Selina sehr viel erfahren über das Leben eines Gastarbeiters, seiner Familie, aber auch das Aufwachsen und das Leben von Frau Schmidt als Deutschtürkin.

Verfasst von Selina Renz (7S) und Lisa Gscheider (8S)

 

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